Persönlich · 5 Min
Wenn das Wohnzimmer zum Set wird
Manchmal steht am Morgen ein Kamerateam im Flur, wo abends die Kinder Kissenburgen bauen. Unsere Wohnung ist Zuhause und Location zugleich, und das ist ein besonderes Leben. Ich erzähle, wie sich das anfühlt, wenn der eigene Raum plötzlich eine Rolle spielt.
Alltag und Kamera
Ein Set braucht genau das, was ein gutes Zuhause hat, echtes Licht, echte Dinge, keine Behauptung. Deshalb funktioniert unser Raum. Und weil er wirklich bewohnt ist, sieht man ihm das an, die Kinderschuhe an der Tür, der Kaffeefleck auf dem Holz, das macht Bilder ehrlich.

Was die Kinder daran lieben
Für die Kleinen ist ein Drehtag ein Abenteuer. Kabel, Lampen, fremde Menschen, die freundlich sind. Danach gehört der Raum wieder ihnen, und sie spielen zwischen den Möbeln, die eben noch im Bild waren. Sie lernen früh, dass Schönes zum Leben da ist, nicht zum Anschauen.

Ein Raum, der beides kann
Ich mag den Gedanken, dass ein Zuhause mehr sein darf als vier Wände. Es kann Bühne sein, Rückzug, Werkstatt, Spielplatz, alles am selben Tag. Marseille macht das leicht, die Stadt selbst lebt so, offen und ohne Getue.
Häufige Fragen
Lebt ihr in eurer Filmlocation?
Ja, unsere Marseiller Wohnung ist Zuhause und Location zugleich. Zwischen Drehtagen ist sie ganz normaler Alltag mit Kindern.
Stört ein Kamerateam den Familienalltag?
Drehtage sind geplant und begrenzt. Danach gehört der Raum wieder der Familie, das lässt sich gut vereinbaren.
Warum eignet sich ein bewohnter Raum als Set?
Weil echte Gebrauchsspuren und echtes Licht Bilder glaubwürdig machen, mehr als jede gebaute Kulisse.