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Persönlich · 5 Min

Mein Marseille, wo Wohnen und Zeigen dasselbe sind

Ich lebe in Marseille in einer Wohnung, die auch mein Showroom ist. Das klingt nach zwei Dingen, aber es ist eins. Ich glaube nicht an Räume, die nur für Fotos existieren. Ich wohne hier wirklich, koche, arbeite, empfange, und genau das dürfen Gäste sehen. Zwischen Longchamp und dem Bahnhof, hoch genug für gutes Licht.

Ein Haus mit Geschichte

Das Viertel stammt aus dem neunzehnten Jahrhundert, als Marseille groß baute. Am Ende der Straße steht der Palais Longchamp mit seinen Wasserspielen. Meine Wohnung teilt diese Zeit, hohe Decken, Stuck, ein alter Boden aus Tomettes. Ich habe wenig verändert und viel gelassen. So ein Raum trägt einen, man muss ihn nur lassen.

Wohnen als Haltung

Bei mir steht nichts hinter Glas. Der Tisch, an dem ich schreibe, ist der Tisch, den ich zeige. Der Kalk an der Wand, das Leinen, die Keramik, alles ist in Gebrauch. Ich mag Dinge, die mit mir altern. Ein Kratzer ist kein Makel, er ist ein Datum. Das ist LAROGY, nicht als Konzept, sondern als Alltag.

Offene Türen

Manchmal kommt jemand vorbei, sieht sich um, bleibt auf einen Espresso. Ich erzähle zu den Stücken, woher sie kommen, warum ich sie behalten habe. Es ist schön, ein Zuhause zu haben, das man teilen kann. Marseille macht das leicht, die Stadt selbst lebt so, offen und ohne Getue.

Häufige Fragen

Lebst du in deinem Showroom?

Ja, meine Wohnung in Marseille ist zugleich mein Zuhause und mein Showroom. Ich zeige nur Stücke, mit denen ich selbst lebe.

Kann man dich in Marseille besuchen?

Auf Anfrage gern. Ich zeige die Räume persönlich und nehme mir Zeit.

Warum Wohnen und Showroom zusammen?

Weil ein Raum erst überzeugt, wenn jemand wirklich in ihm lebt. Alles andere ist Dekoration.