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Persönlich · 4 Min

Warum mich diese Wände berühren

Ich gehe durch fremde Städte am liebsten mit gehobenem Blick. In Avignon habe ich gelernt, dass die schönsten Bilder nicht im Museum hängen, sondern an den Wänden der Gassen. Nicht wild, nicht laut, sondern gemalt mit einer Sorgfalt, die einen innehalten lässt.

Sehen lernen

Man muss ein wenig langsamer gehen, um sie zu finden. Ich mag das, es zwingt mich, hinzuschauen statt abzuhaken. Ein gutes Wandbild belohnt Geduld, es erzählt erst, wenn man stehen bleibt.

Alt und neu, nebeneinander

Was mich berührt, ist der Dialog. Uralter Stein und junge Farbe, und beide stören sich nicht. Es ist wie in einem guten Raum, wo ein neues Stück neben einem alten steht und beide besser aussehen. Avignon macht das mit einer ganzen Stadt.

Ein Nachmittag zum Treiben

Nimm dir Zeit, verlauf dich absichtlich, trink einen Kaffee, geh weiter. Die Stadt zeigt sich dem, der schlendert. Und am Ende hast du mehr gesehen als jeder, der nur zum Palast und wieder zurück ist.

Häufige Fragen

Ist Streetart in Avignon sehenswert?

Ja, wenn man schöne, gemalte Kunst mag. In den Gassen der Altstadt findet man Werke, die zur historischen Stadt passen und sie beleben.

Wie erlebt man Avignon abseits der Touristen?

Zu Fuß und ohne festen Plan durch die Seitengassen schlendern, nach oben und in Höfe schauen, sich Zeit lassen.

Was macht Avignon besonders?

Das Nebeneinander von uralter Architektur und lebendiger, gemalter Kunst. Geschichte und Gegenwart an denselben Wänden.